White Sound - eine ganz besondere Gong-Meditation


Was ich an meiner Arbeit im Ayurvedakurzentrum besonders liebe sind die Menschen dort. Meine Kolleginnen. Wir haben (neben Yoga und Ayurveda) Experten für (fast) alles - die eine ist tief verwurzelt in ihrer Arbeit als Naturerlebnisführerin, die andere in TCM, andere in Naturheilkunde, Aromatherapie, Energiearbeit, heiliger Geometrie und und und.

Ein schöneres Umfeld zum Arbeiten kann ich mir gar nicht vorstellen. Aber das nur so am Rande.


Jedenfalls bietet eine meiner Kolleginnen und liebe Freundin einmal im Monat eine Gong-Meditation namens White Sound an. Sie ist Kundaliniyogalehrerin und hat mich eingeladen zum nächsten White Sound zu kommen. Da lasse ich mich nicht lange bitten! Ich praktiziere regelmäßig Kundaliniyoga und freute mich auf diese neue Erfahrung.


Als ich bei ihr zu Hause ankam (sie hat ihr Yogastudio im Dachgeschoss ihres Wohnhauses) war es schwierig noch einen Parkplatz zu bekommen - hier war ordentlich was los!

Sie lebt in einem ganz kleinen Ort und es kommen Leute aus dem gesamten Umkreis zu ihr und ohne Auto is da halt nich.


Im Yogaraum angekommen suchte ich mir erst mal ein Plätzchen. Hier schienen sich alle schon lange zu kennen, begrüßten und umarmten einander. Ich war definitiv die Jüngste hier.

Und dann passierte etwas das ich so noch nicht erlebt habe - es kam jeder von ihnen zu mir, begrüßte mich und stellte sich vor.

Ich glaube ich habe mich noch nie so wohl in einer neuen Gruppe gefühlt.

Die Stimmung war allgemein sehr herzlich und sehr entspannt. Hier gehen die Menschen noch mit ausgebeulten Jogginghosen und ohne fancy Yogastuff von wem auch immer hin.

Es waren übrigens erstaunlich viele Männer da, das kenne ich so sonst nicht.


Caroline freute sich so sehr, dass ich gekommen bin - also viel herzlicher kann man definitiv nirgends aufgenommen werden. Das stand fest. Ich fühlte mich, als gehörte ich hier schon immer dazu.


Wir praktizierten zunächst einige Kriyas um uns energetisch für die Gong-Meditation vorzubereiten. Sie sei sehr intensiv und laut warnte mich Caroline vorab.

Sie zeigte uns ein Mudra das wir halten konnten, wenn wir das Gefühl hatten, dass es uns zuviel wurde. Dafür "versteckt" man die Daumen in den Fäusten - der Daumen repräsentiert das Ego, das uns daran hindert, noch ein Stück tiefer zu gehen, gerade wenn es unangenehm wird. (Übrigens auch ein hilfreiches Mudra im Alltag)


Wir legten uns auf unsere Matten und Schaffelle und lauschten ihr wie sie den Gong spielte. Zunächst war es ganz sanft und leise und ich dachte mir noch "ok, wird wohl doch nicht sooo laut". Es dauerte etwas bis ich mich so richtig einlassen konnte. Den Kopf ausschalten und nur noch die Schwingung und den Sound wahrnehmen...


Es wurde nun zunehmend lauter und ich konnte mich, umso lauter es wurde, immer mehr fallen lassen. Mein Körper war zutiefst entspannt. Ich ließ mich von den Klängen fluten und empfand es keine Sekunde als unangenehm oder "zuviel".

Ich hörte Gesang und Trompeten - ein abgefahrenes Erlebnis (;

Als der Höhepunkt erreicht war spürte ich, wie mein ganzer Körper anfing zu kribbeln.

Es begann am unteren Ende der Wirbelsäule und durchströmte meinen ganzen Körper.

Kundalini in action würde ich mal sagen!

Ich war danach so entspannt und von innerer Ruhe beseelt, dass mir das abschließende tanzen leicht fiel wie nie. Zum ersten Mal habe ich getanzt "like nobody is watching" - rein um den Körper zu spüren und mich zu bewegen, wie er es wollte. Hier schaute auch wirklich niemand, mal nur so nebenbei (:


Also wenn du mal die Möglichkeit hast einen White Sound zu erleben - ich kann es dir nur wämstens empfehlen. Ich bin sicherlich nächsten Monat wieder dabei.


Sat Nam,

Shivapriya


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